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Tonpost - Arbeitsstelle „Medien für Blinde und Sehbehinderte“

Die Arbeitsstelle „Medien für Blinde und Sehbehinderte“ produziert Hörzeitschriften für blinde und sehbehinderte Menschen im gesamten Bundesgebiet.

Neben der Presse-, Internet- und Rundfunkarbeit ist die Produktion barrierefreier Medien ein Teil des Kommunikationskonzeptes des Bistums Trier. Die Hörmagazine sind in der Tonpost-App abrufbar oder können als CD's bezogen werden. Auch Texte entstehen hier in Brailleschrift.

Wichtigstes Produkt der Arbeitsstelle ist das monatlich erscheinende Audiomagazin „Trierische Tonpost“.
Viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten, wünscht Ihnen das Team der Arbeitsstelle.

Tonpost Newsletter Nr. 14

28. Mai 2024

Aktuelles

Noch bis Ende des Monats mitmachen bei Inklusions-Aktion! Wunschbaum zieht um von Dom-Info ins Gartenzentrum

Wunschbaum

Um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen, braucht es manchmal gar nicht viel: Die Arbeitsstelle Medien für blinde und sehbehinderte Menschen im Bistum Trier, einigen wohl besser bekannt als die „Trierische Tonpost”, setzt gemeinsam mit dem Gartenzentrum LAMBERT ein Zeichen für Inklusion. Noch bis Ende des Monats steht der Wunschbaum im Gartenzentrum in der Franz-Georg-Str. 50 in Trier. Auf einem Stück Holz kann jeder, der möchte, seine Wünsche für mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderung aufschreiben. 

Zuvor hatte der Olivenbaum zwei Wochen lang im Hof der Dom-Information Trier gestanden. Dort haben sich bereits viele Menschen an der Aktion beteiligt. Besonders die Forderungen nach mehr Rampen und mehr Aufzügen, also die praktische Barrierefreiheit stand im Fokus. Aber der Wunsch nach mehr Anerkennung und Respekt wurde häufig formuliert.  

„Wir freuen uns, dass unser Wunschbaum wahrgenommen wird“, sagt Kathrin Schmitt, Leiterin der Arbeitsstelle Medien für blinde und sehbehinderte Menschen. Alle sind eingeladen, bis zum Freitag, 31. Mai, im Gartenzentrum LAMBERT ihre Gedanken zum Thema Inklusion in Worte zu fassen und den Wunschbaum damit wachsen zu lassen. Das Gartenzentrum ist von Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr sowie Samstag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. „Die Forderungen möchten wir im Anschluss an die Aktion an den Trierer Stadtrat weitergeben“, so Schmitt. 

 

Wunschbaum-Aktion gestartet 

Die Arbeitsstelle Medien für blinde und sehbehinderte Menschen im Bistum Trier setzt gemeinsam mit dem Gartenzentrum Lambert ein Zeichen für Inklusion.

Um auf die Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Menschen hinzuweisen, beteiligt sich die Arbeitsstelle Medien am 5. Mai mit einer Wunschbaumaktion am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Ziel ist eine echte Teilhabe von beeinträchtigten Menschen in der Gesellschaft.  

Bei einer einzigartigen Aktion des Gartenzentrums LAMBERT in Trier und dem Bischöflichen Generalvikariat sind Sie eingeladen, mitzumachen:  

An die Stifte, fertig los 

Auf Holzanhängern haben Sie die Gelegenheit, Ihre Wünsche für mehr Inklusion aufzuschreiben. Das kann beispielsweise der Wunsch nach mehr barrierefreien Räumen sein oder die Forderung nach Audiodeskriptionen im Kino. Sie beschriften die Holztäfelchen und hängen sie an unserem Wunschbaum auf, den uns das Gartenzentrum LAMBERT zur Verfügung gestellt hat. 

Den Wunschbaum finden Sie ab Mittwoch, 1. Mai, bis Sonntag, 12. Mai, im Hof der Trierer Dom-Information, Liebfrauenstraße 12, 54290 Trier. Der Wunschbaum ist zu den Öffnungszeiten der Dom-Information zugänglich. Ab Montag, 13. Mai, bis Freitag, 31. Mai, steht er im Gartenzentrum LAMBERT.  

„Wir freuen uns auf Ihre Beiträge“, sagt Kathrin Schmitt.   

Arbeitsfeld Inklusion stellt sich mit Mitmachaktionen vor

Gruppenbild

Trier – Egal ob blind oder gehörlos: Am Inklusions-Stand auf dem Hauptmarkt war bei den Heilig-Rock-Tagen am 18. April die Vielfalt gefragt. „Alles inklusive. Ohne Barrieren und Hürden machen wir Tempo für Inklusion“ war das Motto des Angebots vom Arbeitsfeld Inklusion im Bischöflichen Generalvikariat Trier, zu dem die Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte, die Inklusionsbeauftragte Nicole Maxmini und die Katholische Gehörlosengemeinde gehören.  

Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Lehrkräften das Bistumsfest besuchten, informierten sich bei Daniel Beinhoff, Vertreter der Katholischen Gehörlosengemeinde, über Gebärdensprache. „Gar nicht so einfach“, bemerkten die Jugendlichen beim Ausprobieren. „Aber wann hat man schon mal die Gelegenheit so etwas zu lernen“, sagte Emily Reimann, die ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte absolviert.  

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, war im Aktionszelt auf Plakaten und kleinen Holztäfelchen im Zelt zu lesen. „Das Grundgesetz wird dieses Jahr 75 Jahre alt. Darauf machen die Plakate und die Holztäfelchen aufmerksam und senden die Botschaft, dass die Würde des Menschen, egal welche Einschränkung er hat, immer unantastbar bleibt. Auf die Täfelchen ist dies als Mahnmal eingebrannt“, erklärte Pastoralreferentin Judith Schwickerath, die Redaktionsmitglied Teil der Arbeitsstelle Medien ist. Die Initiative für Menschenwürde und Demokratie hat Diakon und Künstler Ralf Knobloch ins Leben gerufen.  

„Ich bekomme das nicht hin“ oder ich gebe auf“, stellten Schülerinnen und Schülern fest, die versuchten, unter Anleitung der Redaktionsmitglieder Marion Palm-Stalp und Nicole Hemmerling mit verbundenen Augen und einem Sparschäler einen Apfel oder eine Kartoffel zu schälen oder ein Kinderpuzzle mit wenigen Teilen zusammen zu legen. „Man fühlt gar nicht, wo noch Schale ist und wo nicht“, musste der ein oder die andere zugeben. Unterhaltsam war das Theaterstück des Gehörlosenvereins „Bleib treu“ aus Saarbrücken. Bruno Lehan führte sein Ein-Mann-Theaterstück „Abgerungen“ auf. Etwas schwungvoller und lauter ging es beim Trommelworkshop von Engel Mathias Koch zu. Nicht die richtigen Töne, sondern der richtige Takt und Gefühl waren gefragt. Alle waren eingeladen, sich an eine Trommel zu setzen, auszuprobieren und mitzumachen. „Auch das stärkt Zusammenhalt und Gemeinschaft“, sagt Kathrin Schmitt, Leiterin der Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte im Bistum Trier. „Es war ein gelungener Tag mit spannenden Mitmachaktion“, so ihr Fazit.  

Informationen rund um das Arbeitsfeld Inklusion sind unter Inklusion im Bistum Trier (bistum-trier.de) zu finden. 

Barrierefreie Stadtführungen in der Region Trier

Man sieht Menschen die eine Stadtführung mitmachen

Gerne können wir Sie zu unseren barriefreien Stadt - oder Wanderführungen informieren.

Blindenführungen im Stadt-, Dom-, Liebfrauen- undLandesmuseum bietet Frau Dorothee Serwe an. 

Senden Sie uns gerne eine E-Mail an tonpost@bistum-trier.de 

Gotteslob für Sehbeeinträchtigte in Großschrift

Man sieht das große Gotteslob.

Kann angefordert werden:

Blindenschrift-Verlag und -Druckerei „Pauline von Mallinckrodt“ gGmbH
Stammausgabe Großdruck A4 ca. 2 Kg, ca. 7 cm dick
Bestell Nr. : 155091 € 28,00

Telefonnummer: 0 228 559 49 20Mail: info@pader-braille.de

Adresse:Graurheindorfer Str. 151a53117 Bonn

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